Am Freitagvormittag fand in Jochberg eine große und realitätsnahe Grubenwehrübung der österreichischen und internationalen Grubenwehren statt.
Übungsannahme:
Eine Zuggarnitur der Grubenbahn ist im Schaubergwerk Jochberg entgleist und mehrere Personen sind abgängig. Außerdem führt ein Kabelbrand an der Lok der Zuggarnitur zu starker Rauchentwicklung.
Feuerwehr:
Nach einer Registrierung bei der Einsatzleitung begaben sich die Atemschutztrupps von Jochberg, Kitzbühel und Kirchberg in den Stollen, um die ersten Personen zu versorgen und anschließend ins Freie zu bringen.
Grubenwehren:
Die österreichischen und einige internationale Grubenwehren kamen mit ihren Langzeitatmern in den Einsatz, um weitere Personen in dem Stollen zu suchen und zu bergen. Auch die Berufsfeuerwehr Innsbruck unterstütze die Einsatzkräfte mit einem Trupp. Die Versorgung der Verunglückten übernahm anschließend das Rote Kreuz. Eines der Übungsziele war auch das gute Zusammenarbeiten der Blaulichtorganisationen, des Österreichischen Bundesheers und der zuständigen Behörden. Insgesamt mussten die Einsatzkräfte 23 Menschen versorgen.
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