Am Mittwoch, dem 4. Februar, wurde die Freiwillige Feuerwehr der Stadt Kitzbühel um 12:15 Uhr zu einer technischen Hilfeleistung mit dem Stichwort „Öl Gebäude“ alarmiert. In einem Wohnhaus war es zu einem Heizölaustritt gekommen. Beim Eintreffen der Einsatzkräfte stellte sich heraus, dass bereits eine größere Menge Heizöl ausgetreten war. Um eine weitere Ausbreitung sowie mögliche Umweltschäden zu verhindern, wurden umgehend Sicherungsmaßnahmen eingeleitet und das ausgelaufene Heizöl abgepumpt. Insgesamt konnten mehr als 1.000 Liter Heizöl gesichert werden. Zu Beginn des Einsatzes befand sich ein Techniker, der mit der Befüllung des Heizöltanks beauftragt war, im Heizöltankraum. Aufgrund eines unglücklichen Umstandes konnte dieser den Raum zunächst nicht selbstständig verlassen. Durch Hilferufe sowie die telefonische Kontaktaufnahme mit seiner Firma wurde ein weiterer Mitarbeiter verständigt, der den Techniker schließlich aus dem Tankraum befreien konnte. Zu diesem Zeitpunkt war der Techniker bereits bis zur Brust mit Heizöl in Kontakt gekommen. Seitens der Feuerwehr wurden umgehend Dekontaminationsmaßnahmen gesetzt und Reservebekleidung zur Verfügung gestellt. Der Betroffene konnte sich anschließend im Objekt duschen und wurde dem Rettungsdienst übergeben. Parallel dazu liefen die technischen Maßnahmen zur Eindämmung des Heizölaustritts weiter. Die weitere Reinigung und fachgerechte Entsorgung des ausgetretenen Heizöls wird durch eine Spezialfirma aus Schwaz, die Firma DAKA, durchgeführt.
Im Einsatz standen sechs Fahrzeuge der Feuerwehr Kitzbühel mit insgesamt 22 Einsatzkräften. Ebenfalls vor Ort waren die Polizei, der Rettungsdienst sowie der Bezirksfeuerwehrinspektor. Zusätzlich befanden sich Vertreter des Baubezirksamtes Kufstein sowie der Bezirkshauptmannschaft Kitzbühel an der Einsatzstelle. Weitere Ermittlungen werden durch das Baubezirksamt Kufstein, die Bezirkshauptmannschaft Kitzbühel und die Polizei Kitzbühel durchgeführt.
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