Automatische Brandmeldeanlagen – Fluch oder Segen?

Bild-Quelle: Stadtfeuerwehr © Kitzbühel
Die Brandfrüherkennung war immer schon sehr wichtig, damit nicht ganze Ortsteile ein Raub der Flammen wurden. In unserer Stadt Kitzbühel erledigte diese Aufgabe urkundlich erwähnt schon 1481 ein Nachtwächter. Bei Brand oder Unwetter wurde die Glocke im Stadtturm (heutige Katharinenkirche) durch diesen Wächter geläutet.
In unserer technisierten und modernen Zeit erledigen diese Aufgabe oft automatische Brandmeldeanlagen und Rauchwarnmelder. Innerhalb von 60 Sekunden wird der Alarm an die Leitstelle Tirol weitergeleitet, die dann sofort die zuständige Feuerwehr alarmiert. Was für die Brandfrüherkennung und Sicherheit der Bewohner sehr wichtig ist, wird für die Feuerwehr eine immer größere Herausforderung.
Kürzlich beim Jahresbericht der Stadtfeuerwehr Kitzbühel für das vergangene Jahr Rauchmelder 12015, waren 70 Fehl-und Täuschungsalarme durch automatische Brandmeldeanlagen zu vermelden, in unserem Bezirk ein trauriger Rekord.
Für eine freiwillige Feuerwehr wird diese massive Belastung immer mehr zum Problem. Aus diesem Grund möchte ich als Zuständiger der Feuerwehr für den vorbeugenden Brandschutz an die Betreiber dieser Anlagen den dringenden Appell richten, alle notwendigen Maßnahmen zu ergreifen, um die Täuschungsalarmierungen zu reduzieren. Dass diese Anlagen gerade in unserer Tourismusstadt unbedingt notwendig sind, beweist ein Brand bei unseren Bayrischen Nachbarn in Schneizlreuth letztes Jahr zu Pfingsten. 6 Tote und 18 Verletzte waren die traurige Bilanz bei diesem Brand in einem für Events umgebautem historischem Bauernhof.
In unserer technisierten und modernen Zeit erledigen diese Aufgabe oft automatische Brandmeldeanlagen und Rauchwarnmelder. Innerhalb von 60 Sekunden wird der Alarm an die Leitstelle Tirol weitergeleitet, die dann sofort die zuständige Feuerwehr alarmiert. Was für die Brandfrüherkennung und Sicherheit der Bewohner sehr wichtig ist, wird für die Feuerwehr eine immer größere Herausforderung.
Kürzlich beim Jahresbericht der Stadtfeuerwehr Kitzbühel für das vergangene Jahr Rauchmelder 12015, waren 70 Fehl-und Täuschungsalarme durch automatische Brandmeldeanlagen zu vermelden, in unserem Bezirk ein trauriger Rekord.
Für eine freiwillige Feuerwehr wird diese massive Belastung immer mehr zum Problem. Aus diesem Grund möchte ich als Zuständiger der Feuerwehr für den vorbeugenden Brandschutz an die Betreiber dieser Anlagen den dringenden Appell richten, alle notwendigen Maßnahmen zu ergreifen, um die Täuschungsalarmierungen zu reduzieren. Dass diese Anlagen gerade in unserer Tourismusstadt unbedingt notwendig sind, beweist ein Brand bei unseren Bayrischen Nachbarn in Schneizlreuth letztes Jahr zu Pfingsten. 6 Tote und 18 Verletzte waren die traurige Bilanz bei diesem Brand in einem für Events umgebautem historischem Bauernhof.

Bild-Quelle: Stadtfeuerwehr © Kitzbühel
Fehlende Brandmeldeanlage und mangelhafter Brandschutz war der Grund für diese Tragödie. Es gäbe noch viele Beispiele, wo oft schon ein Rauchwarnmelder in einer Wohnung Menschenleben gerettet hätte. Bei richtiger Montage und Wartung von Brandmeldeanlagen gibt es fast keine Fehlauslösungen. Ursache für die vielen Täuschungsalarme ist in der Regel der Mensch, der diese technischen Geräte bedient. Mangelndes Wissen und auch oft Sorglosigkeit, sowie Schlampigkeit sind die Gründe für unnötige Alarmierungen.
Schulungen gerade in Hotelbetrieben mit raschem Personalwechsel, sowie das Installieren einer Interventionszeit, garantieren eine wesentliche Verbesserung. Wenn man die hubertritterEinsatzstatistik der Feuerwehr genauer betrachtet, so stellt man fest, dass die Täuschungsalarme größtenteils immer bei den gleichen Anlagen stattfinden. Der wesentlich größere Teil der Anlagenbetreiber verhält sich sehr verantwortungsvoll. Wenn wir unser gutes flächendeckendes Feuerwehrsystem mit freiwilligen Feuerwehrfrauen und Männern auch in Zukunft aufrecht erhalten wollen, müssen wir jede unnötige Alarmierung vermeiden.
Die Sicherheit für unsere Bewohner und unserer Gäste ist unser oberstes Ziel. Dass wir schon längere Zeit in unserer Stadt von größeren Bränden verschont wurden, speziell in Beherbergungsbetrieben, ist sicher auch das Verdienst von automatischen Brandmeldeanlagen. Für Information, Beratung und Schulung ist die Feuerwehr gerne behilflich. In meiner langen Tätigkeit als Feuerwehrmann habe ich eines gelernt: Die beste Feuerwehr ist chancenlos, wenn der vorbeugende Brandschutz nicht oder nur mangelhaft funktioniert.
Für die Sicherheit unserer Bewohner und Gäste ist die Feuerwehr 365 Tage 24 Stunden im Jahr einsatzbereit unter dem Motto „Retten Löschen Bergen Schützen“. Damit wir auch in Zukunft für unsere Nachkommen diese schöne Stadt Kitzbühel erhalten, bitte ich alle Verantwortungsträger dieser Stadt um Mithilfe, getreu unseres Leitspruchs: „Gott zur Ehr, dem Nächsten zur Wehr“
Quelle : Beitrag von BFI Hubert Ritter in der Stadtzeitung Kitzbühel / Felix Obermoser
Schulungen gerade in Hotelbetrieben mit raschem Personalwechsel, sowie das Installieren einer Interventionszeit, garantieren eine wesentliche Verbesserung. Wenn man die hubertritterEinsatzstatistik der Feuerwehr genauer betrachtet, so stellt man fest, dass die Täuschungsalarme größtenteils immer bei den gleichen Anlagen stattfinden. Der wesentlich größere Teil der Anlagenbetreiber verhält sich sehr verantwortungsvoll. Wenn wir unser gutes flächendeckendes Feuerwehrsystem mit freiwilligen Feuerwehrfrauen und Männern auch in Zukunft aufrecht erhalten wollen, müssen wir jede unnötige Alarmierung vermeiden.
Die Sicherheit für unsere Bewohner und unserer Gäste ist unser oberstes Ziel. Dass wir schon längere Zeit in unserer Stadt von größeren Bränden verschont wurden, speziell in Beherbergungsbetrieben, ist sicher auch das Verdienst von automatischen Brandmeldeanlagen. Für Information, Beratung und Schulung ist die Feuerwehr gerne behilflich. In meiner langen Tätigkeit als Feuerwehrmann habe ich eines gelernt: Die beste Feuerwehr ist chancenlos, wenn der vorbeugende Brandschutz nicht oder nur mangelhaft funktioniert.
Für die Sicherheit unserer Bewohner und Gäste ist die Feuerwehr 365 Tage 24 Stunden im Jahr einsatzbereit unter dem Motto „Retten Löschen Bergen Schützen“. Damit wir auch in Zukunft für unsere Nachkommen diese schöne Stadt Kitzbühel erhalten, bitte ich alle Verantwortungsträger dieser Stadt um Mithilfe, getreu unseres Leitspruchs: „Gott zur Ehr, dem Nächsten zur Wehr“
Quelle : Beitrag von BFI Hubert Ritter in der Stadtzeitung Kitzbühel / Felix Obermoser